Death Valley

03:30 Uhr der Wecker klingelt. Es schmerzt… möglichst schnell aufstehen, den Kreislauf in Schwung bringen. Sobald man in Bewegung ist spürt man keine Müdigkeit mehr. Der Sonnenaufgang sollte heute am Zabriskie Point im Death Valley Nationalpark fotografiert werden. Die Prognosen sind eigentlich gut. Aber es kam leider anders, wie das Titelbild erahnen lässt. Es war einfach zu bewölkt und die atemberaubende Aussicht über die fremdartigen Gesteinsformationen kamen einfach nicht zur Geltung. Vergebens aufgestanden? Keinesfalls… die Ruhe an solch einem Hotspot zu geniessen hat doch auch was! :o)

Dann konnten wir es etwas gemütlicher nehmen, wir hatten dann plötzlich genügend Zeit. Wir fuhren weiter ins Tal hinunter. In der Tat hinunter! Badwater hiess die Location, welche sich 85.5 Meter unter dem Meeresspiegel befindet. So viel Salz wie das Auge reicht! Es handelt sich dabei um das Überbleibsel des Sees “Lake Manly”. Man fühlt sich wie auf einem anderen Planet. Einfach einzigartig!

Bei der Rückfahrt Richtung “Ausgang” des Parks fuhren wir am Artist Drive vorbei. Farbige Felsen, wie auf einem Gemälde. Der Park hat wirklich viel zu bieten!

Bevor wir dann den Park endgültig verlassen haben, erreichten wir noch eine Sanddüne. Diese war gigantisch groß! Diese absolut unterschiedlichen und spannenden Orte haben wir im selben Park erlebt. Der Tag hat sich absolut (auch ohne den Sonnenaufgang) gelohnt!

Nun übernachten wir in Boulder City, die nächstgelegen Stadt zum Hoover Dam. Diesen haben wir natürlich auch noch betrachtet. Das Bauwerk ist sehr eindrücklich, aber nach den heutigen Erlebnissen wirkt der Damm nicht sehr außergewöhnlich.

Morgen geht es weiter in den Zion Nationalpark in welchem wir zwei Tage bleiben werden.