The Wave!

Endlich war es so weit! Wir durften die Welle reiten!

The Wave in Arizona erwartete uns!

Für diejenigen die keinen Schimmer davon haben von was ich hier schreibe, zuerst eine kurze Erläuterung (mit Hilfe von Wikipedia 😉):

Der offizielle Name der Wave lautet Coyote Buttes (wird aufgeteilt in North und South, hier geht es lediglich um den nördlichen Teil). Die Coyote Buttes sind Teil des Colorado Plateau, die für diese Region typischen Gesteine sind auch hier teilweise zu finden. Nur am Westrand des Gebiets, wo die Erosion durch den zeitweilig Wasser führenden Coyote Wash beschleunigt wurde, treten Gesteine der Chinle-, der Moenave- und der Kayenta-Formation zu Tage, ansonsten bestimmen mehrere hundert Meter starke Schichten unterschiedlich gefärbten Navajo-Sandsteins das Erscheinungsbild. Hierbei handelt es sich meist um versteinerte Dünen des Trias oder des Jura, charakteristisch sind darüber hinaus steil aufragende, Teepees genannte Hügel.

Im Bereich der Coyote Buttes gibt es keine permanenten Quellen und keine permanenten Wasserläufe, nach starken – meist im Hochsommer stattfindenden – Regenfällen bilden sich temporäre Wasserläufe, welche meist dem Coyote Wash und somit über den Buckskin Gulch dem Paria River zufließen. Diese meist trockenen Flussläufe trennen die einzelnen Gebirgsstöcke voneinander, darüber hinaus gibt es größere sandige oder felsige Plateaus. (Danke Wikipedia)

Oder in meinen Worten: Es handelt sich um wunderschöne Gesteinsformationen welche man nirgendwo anders auf unserem Planeten finden wird. Da diese auch sehr “verletzlich” sind hat sich der Staat entschieden die Region unter entsprechenden Schutz zu stellen. Die “Lotterie” ist entstanden. Durch diese Lotterie können lediglich 20 Personen pro Tag das Gebiet besuchen (Ranger kontrollieren dies und verteilen saftige Bussen bei Widerhandlung). Man muss einige Monate im Voraus an der Lotterie teilnehmen un drei Wunschdaten vom entsprechenden Monat angeben. 10 Personen können pro Tag online eine sogenannten “Permit” gewinnen. Die restlichen 10 werden jeweils am Tag vorher in Kanab verlost (auch da ist der Ansturm riesig). In der Online-Lotterie sind zum Teil über 1000 Anfragen pro Tag (in der Hochsaison). Lange Rede kurzer Sinn: Wir hatten riesiges Glück und haben gleich beim ersten Mal gewonnen! Heute war es dann endlich so weit.

Die Anfahrt gestaltet sich bereits etwas holprig. Über acht Meilen Schotterstraße muss man nach dem Highway abfahren. Beim Parkplatz angekommen wird es dann für den Körper anspruchsvoll. Der Weg zur Wave ist sehr schlecht markiert und erstreckt sich auf über drei Meilen mitten in der “Wüste”. Aber es ist ein riesiges Abenteuer! Nach rund 75 Minuten endlich in der Wave angekommen sind wir von dem Anblick überwältigt. Es ist tatsächlich ein Wunder, was die Natur hier geschaffen hat. Die gesamte Umgebung wirkt wie auf einem anderen Planeten. Viele andere sehenswerte Objekte sind in dieser Gegend aufzufinden. Ungefähr fünf Stunden halten wir uns in der Gegend auf. Mit 14 Kilometern in den Füssen, sieben Liter Wasser im Bauch und den gesamten Tag bei über 33 Grad kommen wir erschöpft auf dem Parkplatz wieder an.

Es war ein absolut einzigartiges Erlebnis welches wir nicht vergessen werden. Zahlreiche Fotos wurden geschossen. Nun einige Auszüge…